Romain du Puy Baron von Oultrejordain

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Spielerdaten

ID-Status
Spielleitung

Abstammung

Abstammung
Haus Puy
Herkunftswappen

Romain_du_Puy.png

Vater
Raul du Puy *1037 +1078
Geschwister
Raul du Puy *1182

Familie

Haus
keine
Wappen

Romain_du_Puy.png

Status
verheiratet
Ehepartner
Eleonora von Jaffa
Kinder
Raymond du Puy *1133

Damals...

Geburtsjahr
1100
Geburtsort
Jerusalem
Volk
Lateiner

... Heute

Stand
2. Stand
Glauben
Christlich (katholisch)
Altersgruppe
----

Aussehen

Größe
groß
Körperbau
athletisch
Erscheinungsbild
wohlhabend
Haarfarbe
braun
Augenfarbe
braun
Aussehen
Romain ist von hohem Wuchs und athletischer Statur. Sein braunes Haar trägt der Baron von Oultrejordain schulterlang. In seinem prächtigen Stadtpalais wird man ihn nicht selten in orientalisch anmutender Gewandung antreffen. Außerhalb der schützenden Mauern Jerusalem reitet er niemals ohne Rüstung, denn er kennt die Gefahren, die am Wegesrand lauern können.

Besitz

Grundbesitz
Anwesen in Jerusalem
Baronie Oultrejourdain
- Montreal
- Aila
- Kerak
- Ghor al-Mazraa

Fähigkeiten & Eigenschaften

Muttersprache
französisch
Primäre Attribute
Integrationsfreund (<i>Der fränkische Charakter hat sich sehr gut mit dem Leben im Orient arrangiert und hegt ein enges Verhältnis zu den Einheimischen.</i>)
Standestypische Fähigkeiten
Adliger (<i>Empfohlene Fertigkeiten - reiten, kämpfen, jagen, konversieren</i>)
Vorteile / Stärken
Bildung
Charisma
Stratege
Beherrschte Sprache
arabisch
lateinisch
Charaktereigenschaften
bedacht
charismatisch
ehrgeizig
gerecht
liebevoll
loyal
nachtragend
pflichtbewusst
standesbewusst
Fähigkeiten
berittener Kampf
dressieren (<i>sonstige Tiere</i>)
jagen (<i>Beizjagd</i>)
kämpfen (<i>Ritterliches Langschwert</i>)
lesen
reiten
schreiben
Nachteile / Schwächen
Abhängigkeit (<i>Personen</i>)
Gesinnung
Der Königin treu ergeben.
Ergänzungen
Romain du Puy wuchs in Jerusalem mit den Sitten und Gebräuchen des Orients auf. Für ihn war das Land, in das noch sein Vater als Fremder gekommen war, die Heimat, der er sich verbunden fühlte. So besitzt er großen Respekt für die Kultur der Einheimischen, denen er sehr offen gegenübersteht. Er bewundert die Erungenschaften der muslimischen Welt und ihrer Gelehrten. Daher ist er auch um einen Ausgleich zwischen den Kreuzfahrern und der einheimischen Bevölkerung der Levante bemüht. Er ist jederzeit bereit, die bestehenden Grenzen mit der Waffe zu verteidigen, doch vertritt er die Anicht, man möge die Muslime nicht unnötig provozieren oder gar vorsätzlich den Kampf suchen, wenn die Möglichkeit besteht, sich friedlich zu einigen.

Aus dem Leben...

Sonstige
Guy de Tosny, Hauptmann der Haustruppe
Geschichte
Romain du Puy ist ein französischstämmiger Edelmann, dessen Familie aus Le Puy-en-Velay in der Region Auvergne stammt. Geboren wurde er fern den Stammlanden seines Hauses in Jerusalem, der Hauptstadt des Königreiches, welches die Kreuzfahrer in Palästina errichteten, nachdem sie die Heilige Stadt erobert hatten. Er ist von hohem Wuchs und athletischer Statur. Sein braunes Haar trägt der Baron von Oultrejordain schulterlang. In seinem prächtigen Stadtpalais wird man ihn nicht selten in orientalisch anmutender Gewandung antreffen. Außerhalb der schützenden Mauern Jerusalem reitet er niemals ohne Rüstung, denn er kennt die Gefahren, die am Wegesrand lauern können. Oftmals wirkt Romain nachdenklich, fast schon in sich gekehrt, doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Er ist ein Mann großer Tatkraft, der energisch seine Ziele verfolgt.

Als der Papst die Ritterschaft des Abendlandes zum Kreuzzug aufrief, um Jerusalem von den Ungläubigen zu befreien, nahm sein Vater Raoul du Puy das Kreuz und schloss sich Adhemar de Monteil, dem Bischof von Puy an, der ebenfalls aufgebrochen war, um die Heilige Stadt für die Christenheit zurück zu gewinnen. Während des Kreuzzuges diente Raoul im Kontingent Raimunds von Toulouse und Saint-Gilles. Raoul du Puy war er voll Eifer, als er zum Kreuzzug gen Jerusalem aufbrach, um die Heilige Städte der Christenheit von den Ungläubigen zu befreien. Doch war es auch die Abenteuerlust, die ihn dazu trieb, seiner Heimat den Rücken zu kehren und das Kreuz zu nehmen. Ihn lockte der Orient mit all seinen Reichtümern und Geheimnissen, von denen im Abendland so viel berichtet wurde. Die Strapazen der langen Reise und die harten Kämpfe gegen die Muslime härteten ihn ab und machten ihn zu einem Meister der Klingenführung In den erbitterten Kämpfen um Jerusalem machte er sich schließlich einen Namen als kühner Streiter.

Als es den Kreuzfahrern nach langem Ringen gelang, Jerusalem zu erobern, war Raoul schockiert von dem Massaker, dass seine Mitstreiter unter der Zivilbevölkerung Jerusalems anrichteten. In der Schlacht würde er nicht zögern, jeden Gegner nieder zu machen, der sich ihm in den Weg stellte. Doch dieses Abschlachten von Wehrlosen im Namen des Kreuzes widerte ihn an. Dafür war er nicht aufgebrochen. Zugleich öffnete sich sein Blick jedoch für die Kultur des Orients, die ihn zunehmend faszinierte. Daher blieb er auch in Jerusalem und nahm sich eine Frau, die ihm im Jahre 1100 einen Sohn gebar – Romain du Puy, den zukünftigen Herrn von Oultrejordain.

Romain du Puy wuchs in Jerusalem mit den Sitten und Gebräuchen des Orients auf. Für ihn war das Land, in das noch sein Vater als Fremder gekommen war, die Heimat, der er sich verbunden fühlte. Sein Vater legte großen Wert auf seine Bildung. Ihm war es wichtig, dass Romain neben der Französischen Sprache auch Latein beherrschte, ebenso wie er seinen Sohn in Arabisch unterrichten ließ, damit er der Sprache der einheimischen Muslime mächtig sei. Ebenso viel Wert wurde auf Romains Ausbildung zum Krieger gelegt. Das Königreich Jerusalem war umringt von mächtigen Gegnern und die Grenzen stets bedroht. Daher erzog sein Vater ihn zu einem starken Kämpfer, der mit der Klinge in der Hand Tod und Verderben über seine Feinde bringt. Doch sein Vater ermahnte ihn stets sich niemals von blindem Hass und fanatischem Eifer leiten zu lassen. Zur Mahnung erzählte er ihm von dem grausamen Massaker bei der Einnahme Jerusalems durch die Kreuzritter. Romain schwor sich daraufhin, er werde immer für seine Heimat einstehen, doch niemals wollte er dem Hass nachgeben, wie es die Kreuzfahrer bei der Eroberung Jerusalems getan hatten.

Schon als junger Knappe beteiligte sich Romain an den letzten Feldzügen König Balduins I. gegen die Region des späteren Oultrejordain. Bereits in den Jahren 1100 und 1107 hatte der König versucht diese Region unter seine Kontrolle zu bringen. Mit der Errichtung der Feste vom Montreal legte König Balduin I. den Grundstein für die Vorherrschaft der Kreuzfahrer in dieser Region und die zukünftige Herrschaft Oultrejourdain. Romain du Puy war einer der Männer, welche das Gebiet endgültig für die Krone Jerusalems sicherten und an den Grenzen für Ruhe und Ordnung sorgten. Die Kämpfe in den rauen Grenzlanden machten einen erfahrenen Mann aus dem Jungen. Während dieser Zeit kam er mit Rittern aus Italien in Kontakt und eignete sich einige Brocken der italienischen Sprache an. Er erlebte, wie christliche Siedler von muslimischen Reiterkriegern angegriffen wurden. Der Hass, mit welchem diese wüteten, erschreckte ihn. Doch ebenso missbilligte er das Vorgehen mancher Kreuzfahrer, die rücksichtslos gegen friedliche Karawanen der Muslime vorgingen. Wie sein Vater machte er sich in dieser Zeit einen Namen als Kämpfer, so dass schließlich sogar der König auf ihn aufmerksam wurde. Aus Dankbarkeit für seine Dienste verlieh ihm der König im Jahre 1125 die Herrschaft Oultrejordain, bei deren Errichtung Romain selbst so tatkräftig gewesen war.

Die Herrschaft Oultrejordain gehört zu den größten und wichtigsten Herrschaften des Königreiches Jerusalem. Im Westen schließt sie an den Jordan und das Tote Meer. Der nördliche Teil der Baronie bildet die Kornkammer Oultrejordains. Im Osten ist die Grenzführung in einigen Gebieten umstritten. Der südlichste Zipfel der Herrschaft erstreckt sich bis zum Golf von Akkaba. Dieser wird von der Handelsmetropole Aila dominiert, die ebenfalls Bestandsteil der Herrschaft ist. Die mächtige Festung von Montreal bildet das Herrschaftszentrum. Diese Feste wurde noch von Balduin I. im Jahre 1115 errichtet. Die Feste sichert nach wie vor die Herrschaft der Kreuzfahrer in dieser Region. Von Montreal aus werden die muslimischen Karawanenrouten kontrolliert, was dem Herrn von Oultrejordain immense Einnahmen beschert.

Seine Herrschaft verwaltet Romain mit strenger, aber doch gerechter Hand. Allen Händlern gewährt freies Geleit durch sein Territorium, solange sie ihm nur den geforderten Wegezoll entrichten. Er muss sich eingestehen, dass er die muslimischen Karawanenführer sogar bewundert, die es vermochten ihre Karawanen sicher durch die Einöde zu führen, ebenso wie die Kapitäne die in Aila mit Waren aus dem fernsten Indien anlanden. Wie den Händlern gewährt er auch den muslimischen Pilgern freien Durchgang durch sein Herrschaftsgebiet, wenn sie den alten Pilgerrouten nach Mekka und Medina folgen. Gegen Räuberbanden, welche die Handelsrouten gefährdeten oder die Grenzen bedrohen geht Romain jedoch unerbittlich vor und zeigt keine Gnade. Dabei macht er keinen Unterschied zwischen Christen uns Muslimen.

Wie die anderen Vasallen, hat Romain als Baron einen Sitz im Haute Cour, dem Adelsrat des Königreiches Jerusalem. Hier setzt er sich für einen Ausgleich zwischen Christen und Muslimen ein. Den Kriegstreibern steht er sehr skeptisch gegenüber. Er ist jederzeit bereit, die bestehenden Grenzen mit der Waffe zu verteidigen, doch vertritt er die Anicht, man möge die Muslime nicht unnötig provozieren oder gar vorsätzlich den Kampf suchen, wenn die Möglichkeit besteht, sich friedlich zu einigen.