Hectore du Caylar Ritter

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Spielerdaten

ID-Status
Aktiv

Abstammung

Abstammung
anderes Haus
Herkunftswappen

Hectore_du_Caylar.png

Vater
Hernaut du Caylar, Herr von Le Caylar im Languedoc
Mutter
Semiramis du Caylar, eine ehemalige 'Kriegsgefangene' von Hectores Groß-Onkel aus dem ersten Kreuzzug (stammt aus Hébron)
Geschwister
Ein älterer Bruder (in Le Caylar), eine jüngere Schwester (ebenfalls in Europa)

Familie

Haus
anderes Haus
Wappen

Hectore_du_Caylar.png

Status
ledig
Kinder
Eloise de Bures hat am 09.02.1133 (heimlich) eine Tochter Hectores geboren.

Damals...

Geburtsjahr
1110
Geburtsort
Le Caylar, Languedoc
Volk
Lateiner

... Heute

Stand
2. Stand
Glauben
Christlich (katholisch)
Altersgruppe
----

Aussehen

Größe
groß
Körperbau
athletisch
Erscheinungsbild
wohlhabend
Haarfarbe
braun
Augenfarbe
braun
Auffälligkeiten
Palatinus
Aussehen
Hectore ist ein recht großer Mann mit guten körperlichen Proportionen. Seine dunklen Augen und das dunkle Haar sind ein Erbteil seiner Mutter, ebenso die vielleicht für einen Lateiner etwas zu gebräunte Haut. Die Augen blitzen gelegentlich lebensfreudig und sein Haar wirkt oft ungebändigt und fällt ihm in die Stirn. Seine Kleidung wählt der junge Ritter zweckmäßig jedoch von guter Qualität sodass er seiner Herrin, der Königin, keine Schande macht. Manch einer hält Hectore für recht gutaussehend, er selbst macht sich darum aber kaum Gedanken. Ein richtiger 'Schönling' oder eitler Geck ist der junge Mann nicht.

Besitz

Besonderer Besitz
Hectore besitzt neben seiner ererbten und auf ihn angepassten Rüstung auch die Waffen eines Ritters. Er hat ein paar gute Kleidungsstücke für 'gehobene Anlässe' jedoch nichts 'prunkvolles'. Außerdem war er recht sparsam mit seinem bisherigen Sold und ist bemüht, seine Barschaft zu mehren.
Tiere
Drei Pferde (Dezwarte, ein friesisches Schlachtross - ebenfalls geerbt, einen einheimischen 'Renner' namens Hamra und seine gute Camarguestute Salez (Zelter) die er inzwischen alle im Stall der Königlichen Pfalz untergebracht hat).

Fähigkeiten & Eigenschaften

Muttersprache
okzitanisch
Primäre Attribute
Nicht für etwas Besonderes bekannt.
Standestypische Fähigkeiten
Ritter (<i>Empfohlene Fertigkeiten - kämpfen, jagen</i>)
Vorteile / Stärken
Ausdauernd
Stratege
Unterkunft (<i>Dienstverhältnis</i>)
Beherrschte Sprache
arabisch
französisch
Charaktereigenschaften
diszipliniert
ehrgeizig
gläubig
intelligent
loyal
optimistisch
pflichtbewusst
prinzipientreu
tapfer
zurückhaltend
Fähigkeiten
berittener Kampf
dressieren (<i>Pferde</i>)
kämpfen (<i>Ritterliches Langschwert</i>)
kämpfen (<i>Schild</i>)
kämpfen (<i>zwei Waffen</i>)
lesen
rechnen
reiten
schreiben
Nachteile / Schwächen
---
Abhängigkeit (<i>Personen</i>)
Leiche im Keller / Geheimnis
Minderwertigkeitskomplexe
Schlechter Leumund
Schwermut
Ergänzungen
Erläuterungen:

Primäre Attribute:
Bekannt für das Auffinden einer heiligen Reliquie (aber das bestimmt eben nicht sein Leben/Ansehen
Charakter:
Diszipliniert (Waffentraining, Lernen, Selbstbeherrschung)
Ehrgeizig (möchte mehr aus sich machen, hat ein Ziel)
Gläubig (überzeugt das Gott existiert - auch wenn er seine Wege nicht versteht)
Intelligent (kann schnell lernen, sich Wissen merken und anwenden)
Loyal (wenn er etwas gelobt hat hält er es auch, nicht hinterhältig)
Optimistisch (denkt, dass er sein Glück machen kann)
Pflichtbewußt (eine ihm übertragene Aufgabe sucht er nach besten Kräften zu erfüllen)
Prinzipientreu (folgt den ritterlichen Tugenden)
Tapfer (verteidigt seinen Standpunkt, weicht nicht aus Feigheit)
Zurückhaltend (gegenüber Damen und dem Hochadel)
Fähigkeiten:
Lesen, Schreiben und Rechnen (alles 'Grundschulniveau') hat ihm seine Mutter beigebracht die als Tochter aus einer arabischen Intellektuellen-Familie darauf Wert gelegt hat. Er hat sich auch in der Pagen- und Knappenzeit nach Möglichkeit weiterhin darin geübt da er es - zu Recht- als eine 'Besonderheit' angesehen hat.
Vorteile:
Ausdauernd (körperlich auch über längere Zeit hin belastbar, verfolgt Ziele beharrlich)
Stratege (Hectore interessiert sich besonders nicht nur für den Kampf 'Mann gegen Mann' sondern auch für die größeren Zusammenhänge einer Schlacht, Belagerung oder Eroberung. Er plant allgemein gerne bevor er handelt.)
Unterkunft/Dienstverhältnis (Hectore wohnt derzeit in der königlichen Pfalz und steht in Diensten der Königin Melisende, er hat von ihr sein Einkommen.)
Nachteile:
Abhängig (von der Gunst der Königin)
Geheimnis (Liebhaber der Fürstentochter Eloise de Bures, Vater ihrer Tochter - die allerdings nicht bei der Mutter aufwächst).
Minderwertigkeitskomplex (er glaubt, dass er noch viel mehr erreichen muss um jemals eine Chance zu haben, der Liebe einer Dame würdig zu sein).
Schlechter Leumund (Baudouin d'Hébron hält ihn für einen Weiberhelden und Verführer)
Schwermut (Hector trägt schwer daran, dass die von ihm verzweifelt geliebte Eloise aus seinem Leben verschwunden ist)

Aus dem Leben...

Geschichte
Hectore ist der zweite Sohn eines niederen Landadeligen aus dem Languedoc mit einer ehemaligen Sklavin, die aus dem 'Heiligen Land' stammt. Seit seinem elften Lebensjahr war er zur Ausbildung und Vorbereitung auf den späteren Ritterstand als Page und Knappe auf der Burg eines Verwandten, Chevalier Guillaume de Hague in der Grafschaft Foix ('nahe' Toulouse).

Als ehemaliger Edelknappe und jetziger Ritter ist Hectore vor allem in Fragen des Kriegshandwerks aber auch in 'höfischer Etikette' gebildet, außerdem kann er Lesen, Rechnen und Schreiben.

Der junge Mann ist recht groß, aber eher 'drahtig' als muskulös. Seine dunklen Augen (ein Erbteil der Mutter) blitzen zuweilen schalkhaft, zuweilen funkeln sie tatendurstig. Sein Lächeln ist 'einnehmend' und seine dunklen, halblangen Haare wirken oft widerspenstig und ungeordnet.

Im Frühjahr 1130 entschloss sich der Ritter G. de Hague eine 'Pilgerreise' ins Heilige Land anzutreten von der er sich die Vergebung seiner Sünden versprach, die er gegenüber seiner Ehefrau begangen hatte ...

Selbstverständlich hatte Hectore seinen Herrn als Knappe zu begleiten. Die Landreise bis Genua (wo man sich nach Jaffa einschiffte) verlief auch ohne nennenswerte Zwischenfälle. An Bord des Genuesers verschlechterte sich die Gesundheit des Ritters aber zunehmend und schließlich verstarb Guillaume kurz vor Erreichen des Königreichs Jerusalem.

Hectore stand also zunächst allein am Kai in Jaffa, wenn auch durch den Nachlass seines Chevaliers gut ausgerüstet.

Mittlerweile ist er von seinem vormaligen 'Herren', Romain du Puy, Baron von Oultrejordain, zum Ritter geschlagen worden und hat aus der Ruine der ehem. Festung Machärus eine 'Reliquie' geborgen die er teils dem Patriarchen von Jerusalem, teils dem Baron als Landesherr zugewendet hat - angeblich die Kerkerketten des Täufers (Johannes wurde auf Machärus getötet vom damaligen Herrscher Herodes Antipas).

Der junge Mann muss in 'Standesfragen' seine Position erst klären und ist daher zurückhaltend, was andere 'Herrschaften' betrifft. Gegenüber dem 'schönen Geschlecht' ist er sogar fast schüchtern zu nennen. Es fehlte ihm - bis zu einer wilden Liebesbeziehung zu Eloise de Bures - vollständig die Erfahrungen zumindest mit dem adeligen Teil der Frauenwelt.

Derzeit steht Hectore als Palatinus in den Diensten der Königin Melisende.

In naher Zukunft wird er aufs Äußerste bemüht sein, sich 'einen guten Namen zu machen' und einen annehmbaren Gatten für die Fürstentochter darzustellen!