Hallo zusammen,
ich eröffne diesen Thread aus zwei Gründen:
1. haben wir einen Spieler der sich gerade einen neuen Knappen anlegen möchte
2. habe ich in diesem Zusammenhang nochmal Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. gesehen und bemerkt, dass sich das etwas mit dem Widerspricht, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Das Konzept des Edelknappen und Edelknecht scheint mir eher ins Spätmittelalter zu gehören.
Also allgemein ist es zu unserer Zeit so, dass es keine feste Grenze gibt zwischen dem niederen Ritterstand und dem reichen Bürgertum. Es gibt natürlich den hohen Adel: Könige, Fürsten, Grafen, Barone und Burgherren. Das ist der richtige Adel und diese Menschen haben ein ausgeprägtes Standesbewusstsein. Dann gibt es den Ritterstand und dieser ist noch sehr jung. Die Ritter sind die am besten ausgerüsteten und ausgebildeten Soldaten eines Königs oder Barons und dass mit der Ritterwürde auch ein Standesbewusstsein einher geht entwickelt sich gerade erst. Das bedeutet: Es dürfte eigentlich keine Edelknechte geben, denn jeder gut ausgerüstete und ausgebildete Reiter ist ein Ritter, oder ein "Milites".
Was die Knappen angeht: Der Ritterstand ist schon so populär, dass auch die hohen Adligen es schick finden Ritter zu sein. Daher sind junge männliche Adlige in der Regel Knappen. Auf der anderen Seite ist aber nicht jeder Knappe ein Adliger, denn ein Knappe ist einfach nur der Diener eines Ritters und ein Ritter hat in der Regel mehrere Knappen. Diese sind dafür zuständig zu kochen, seine Ausrüstung und Pferde zu pflegen usw. Bürgerliche Knappen sind sehr häufig und ein bürgerlicher Knappe wird vermutlich entweder sein Leben lang Knappe bleiben, oder aber Waffenknecht werden. Wenn er besonders tapfer und geschickt ist, hat er vielleicht selber einmal die Chance zum Ritter zu werden. Dafür stehen die Chancen im Heiligen Land besser als überall sonst, denn hier ist der Bedarf an guten Kämpfern hoch.