[Geschlossen] Philippe de Dampierre

  • 1) Wie lautet Euer Name?


    Philippe de Dampierre


    2) Wann wurdet Ihr geboren?


    1111


    3) In welchen Stand wurdet Ihr hineingeboren?


    2. Stand


    4) Welchem Volk gehört Ihr an?


    Lateiner


    5) Welche Religion ist die Eure?


    Katholisches Christentum


    6) Wo wohnt Ihr?


    Bald in Jerusalem


    7) Habt Ihr Familie in Jerusalem?


    Entfernte Verwandte.


    8 ) Gibt es irgendwelche Besonderheiten über Euch zu wissen? Was seid Ihr von Beruf?


    Ritter


    9) Was ist Euer Begehr in unserem Königreich?


    Ein ruhmreiches Leben und Aufstiegschancen.


    10) Wer ist Euer Avatar?


    Tom Ford

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    Seine Gnaden Philippe de Dampierre
    Adliger von Jerusalem
    Ritter

  • Die Überfahrt


    Langsam, aber unaufhörlich stieg der rote Feuerball in die Höhe und hinterließ auf dem ruhigen Meer einen gleißenden Pfad der Verheißung. Mit einem wundervollen rötlichen Glanz begrüßte das Meer die ersten warmen Sonnenstrahlen des Tages. Einige Möwen schienen der Sonne entgegenzufliegen, schienen zu testen, wie nahe sie sich der angenehmen Wärme am Morgen nähern konnten, ohne sich zu verbrennen wie einst Ikarus. Ebenso unaufhörlich wie die aufsteigende Sonne teilte der Bug der venezianischen Handelsnef das Wasser des Mittelmeers und hinterließ eine schaumige Spur auf der ansonsten glitzernden, spiegelglatten Oberfläche. Seitdem das dickbäuchige Handelsschiff mit einer Ladung voller wertvoller Handelsgüter den Hafen von Venedig verlassen hatte, wurde es von einer schier endlosen Kakophonie schreiender Möwen begleitet. Es schien als würden die weißen Vögel nie müde ihre tierischen Gedanken miteinander zu teilen.


    Nichts deutete an diesem idyllischen Morgen des Jahres 1133 nach Christus darauf hin, dass die Nef unter der stolzen Flagge einer großen venezianischen Händlerfamilie noch vor wenigen Stunden durch einen heftigen Sturm überrascht wurde. Das Deck war schon wieder aufgeräumt, das Morgengebet vom Achterkastell aus gehalten und langsam gesellte sich das derbe italienisch der Seemänner zur unendlichen Kakophonie der Möwen. Aus den Augen der Möwen wirkte das Schiff wie ein Ameisenhaufen, welcher zum Leben erwachte. Immer mehr Männer strömten aus dem Bauch des Schiffs und schon bald wimmelte es nur so von Seemännern, die ihren täglichen Arbeiten nachgingen und nie müde wurden dabei lästerliche Zoten auszutauschen.


    Inmitten dieses Treibens blieb ein Mensch unbewegt über den Rand der Reling des Achterkastells gebeugt. Das sonst so leuchtende Grün der aufmerksamen Augen war jetzt trübe auf das Wasser gerichtet und nahm kaum das schöne Funkeln des Meeres wahr, die sonst ordentlichen fast schulterlangen dunkelblonden hingen verklebt ins Gesicht und die sonst so stolze Körperhaltung fehlte vollkommen. Am Anfang der Überfahrt hatten die Seemänner ihn noch mit schadenfrohen Blicken gestreift und schadenfroh gefrohlockt: So sind sie, die hohen Herren, kommen an Bord und kotzen sich die Seele aus dem Leib in ihren piekfeinen Kleidern. Doch jetzt, zum Ende der Reise, waren es meistens mitleidige Blicke, die den jungen Mann trafen, selbst erfahrene Seemänner hatten selten so schlimme Fälle von Seekrankheit gesehen.


    „Land in Sicht!“, mit einem freudigen Ruf übertonte einer der Seemänner auf dem Mast die Möwen und seine Kameraden. Sofort richteten sich alle Blicke nach Süden und der Bug füllte sich mit Menschen. Bruno, der erfahrene Kapitän des Schiffs, strich sich über seinen Spitzbart und zeigte mit einem gruseligen Lächeln seine abgefaulten Zahnstummel. Es war eine einfache Fahrt gewesen. Neben ihm regte sich der Mann, welcher die gesamte Fahrt ausschließlich über der Reling verbracht hatte. Schwer gebeutelt von den Strapazen der Schiffsfahrt stemmte sich der breitschultrige Mann mit den sehnigen Muskeln an der Reling hoch, hielt einen Moment schweratmend inne und strich sich dann die klebrigen Haare aus dem Gesicht.


    Wie schon oft während der Handelsreise dachte Bruno unwillkürlich, dass der junge Mann mit seiner schon mehrfach gebrochenen Nase und den Narben in seinem Gesicht auch selbst hätte ein Seemann sein können. Da endete die Gemeinsamkeit mit seiner Mannschaft aber schon. Als der französische Passagier in seinem feinen Bilaut das Schiff zum ersten Mal betrat hatte er eine stolze Haltung die Bände sprach und beobachtete das gesamte Schiff mit seinen fast schon übernatürlich durchdringenden grünen Augen, als ob er jede Begebenheit in sich aussaugen wollten. Nur noch ein Schatten dieser Haltung war jetzt zu erkennen. Kurz flackerten die grünen Augen auf, als der Mann sah, dass der Hafen von Akkon langsam in Sicht kam, ein verwegenes Lächeln umspielt kurz das ansehnliche, aber von Narben gezeichnete Gesicht. Von der einen Sekunde zur anderen verschwand der stolze Schatten und Philippe de Dampierre hing wieder würgend über der Reling. Bruno stieß einen tiefen Seufzer aus und schmunzelte.

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    Seine Gnaden Philippe de Dampierre
    Adliger von Jerusalem
    Ritter

  • Reisender,


    ich danke dir für dein Entgegenkommen. Ich gewähre dir nun den Eintritt in die Heilige Stadt.


    Folgende Informationen habe ich für die Archive des Davidsturms aufgenommen:


    Charta Identitatis

    Name: Philippe de Dampierre
    Jahr: 1111
    Stand: 2. Stand
    Volk: Lateiner
    Glauben: römisch-katholisches Christentum
    Wohnort: Jerusalem
    Familie: -
    Berufung: Ritter
    Besonderes:

    Besiegelt im Namen der Königin und der Haute Cour

    Folgende Hilfen möchte ich dir für deine weiteren Schritte ans Herz legen:


    Anschluss

    • Wenn du auf der Suche nach Gefährten bist, melde dich doch einfach in unserer "Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen." und es findet sich zweifellos Gesellschaft.
    • Steht dir mehr der Sinn nach einem Abenteuer? Dann lohnt sich der Blick in unser "Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.".
    • Wir stellen unter "Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen." eine Übersicht über alle größeren Ereignisse im Rollenspiel zur Verfügung - ein Blick lohnt sich, vielleicht möchtest du dich irgendwo beteiligen? Dann schreibe eine Nachricht an die betroffenen Parteien und frag nach den Möglichkeiten für einen Einstieg.
    • Optional kannst du dich einfach ins Rollenspiel hineinschreiben und sehen, wer reagiert!


    Grundsätzliches

    • Eröffnest du ein neues Thema im Rollenspiel, muss dieser in der "Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen." angemeldet werden. Diese soll für alle Mitschreiber eine verbindliche und chronologische Übersicht über sämtliche Sim-on Ereignisse darstellen. Die Anmeldung nimmst du "Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen." vor.
    • Die Profile für die Charaktere sind mit vielen Einstellungsmöglichkeiten versehen: wir freuen uns, wenn du möglichst viele von den Feldern ausfüllst. Sie können dir als Gedächtnisstütze dienen, aber auch anderen Mitspielern ein genaueres Bild vermitteln und zu facettenreichem Rollenspiel führen. In erster Linie sind sie aber nicht als Arbeit, sondern als Inspirationsquell gedacht.
    • Wenn du für eine längere Zeit abwesend bist, melde dich bitte im entsprechenden Thema für "Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen." ab, damit deine Mitspieler Bescheid wissen. Solltest du merken, dass es dir bei uns doch nicht so gut gefällt oder dass du zu wenig Zeit für das Forum hast, melde dich bitte vollständig ab und gib uns die Chance, dich aus weiteren Planungen zu streichen. Wir geben uns viel Mühe, Charaktere in alle Handlungen zu involvieren und auch gegenüber den anderen Mitspielern ist dieses Verhalten nur fair.

    Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als dir viel Spaß zu wünschen!

  • Melisende von Jerusalem

    Hat den Titel des Themas von „Philippe de Dampierre“ zu „[Geschlossen] Philippe de Dampierre“ geändert.

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