Name:
Taira - Nachname im Japanischen vorangestellt – Taira ist eine der
Einflussreichsten Familien in Nihon (heutiges Japan) – Katsuro –
Vorname im Japanischen nachgestellt – Bedeutung : siegreicher Sohn
-
Also: Taira Katsuro
Geburtsjahr:
nach eurer Rechnung 1111 (20 Jahre alt) – Es ist die Heian-Epoche
Herkunft:
Nihon (heutiges Japan) - Land der aufgehenden Sonne - genauer;
Kyōto - eine der
geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte von Nihon. Sie
liegt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshu. Kyōto ist Sitz
des kaiserlichen Hofes von Nihon.
Religion:
Andere - Buddhismus – unterform davon die sich aus verschiedenen
Mischungen ergibt. Später wird es einmal als Shinto bekannt werden.
Stand:
Adliger - In der Heimat
Historische ID:
Jain – Familie ist geschichtlich belegt – Der Chara selber nicht
Kurzer Hintergrund:
Katsuro ist als ältester Sohn eines Zweigs der
Taira-Familie gebohren worden. Es war schon früh bekannt das er eine
Tochter des Kaiserlichen Hofes heiraten sollte und wurde
dementsprechend erzogen. Er hatte viele Lehrer. Vor allem jener aus
dem Fernen unbekannten Land namens Italien, der durch eine
misslungene Seereise nach Nihon gekommen war, prägte seinen
Unterricht. Zumindest den Teil den Katsuro besonders interessant
fand.
Seine Heimatstadt war Kyoto, die Stadt des Kaisers.
Hier war auch der Hof des Tenno's. Und der junge Katsuro spielte
schon als Kind mit den 'besser Gestellten'. Er selber sollte viel
werden. Sollte die Bande der Familie zum Tenno (Kaiser) verstärken
um so das Machtgefüge in die 'Richtige' Richtung zu steuern.
Nicht nur Kunst und Wissenschaft gehörte in die
Lehren. Sein Vater wollte ihm einen wichtigen Titel vererben. So
lernte der junge Sproß viele Kampfkünste. Am Boden wie auch auf dem
Pferd. Er sollte Shogun werden. Mit Ehrgeiz und Disziplin erlangte
Katsuro dieses Ziel auch, welches Bedingung für seine Vermählung
war.
Schnell vergaß er so in jungen Jahren Kind zu sein
und wurde von einem lebhaften, lustigen und fröhlichem Kind zu einem
jungen, stillen und ruhigen Heranwachsenden, der um seine Rolle zu
erfüllen sein Selbst aufgab.
Doch die Liebe kann man nicht betrügen. Eine andere
junge Frau stahl sich mit zarten 19 Jahren in sein Herz. Er besuchte
sie, redete und dichtete sogar … etwas was eher den Frauen lag.
Doch es gefiel ihr. Sein Vater bemerkte dies alles zwar, sagte aber
nichts und tat vor dem Jungen so, als würde er es nicht sehen.
Das dies aber ein Fehler war, ahnte das
Familienoberhaupt nicht. So kam es wie es kommen musste. Fujiwara
Haru, einer der 'kältesten' Söhne dieses Clans schmiedete einen
Plan. Denn eine verräterische Dienerin des Hauses Taira hatte es ihm
verraten, das Katsuro einer anderen Blume sein Herz geschenkt hatte.
An einem Abend, da sich die beiden Liebenden sich abseits aller
Häuser, an einem Fluss, verabredet hatten, überraschte Haru die
beiden zusammen mit einem Trupp seiner Männer. Der Eiskalte Sproß
der Fujiwara machte Katsuro klar, das er nur durch eine Flucht seine
Ehre wiederherstellen konnte.
Er wusste genau das er ihn auch zum Sepuko hätte
bekommen können, befürchtete aber das, sollte die List auffliegen
ein offener blutiger kampf entstehen konnte. Und dafür waren sie
noch nicht gerüstet … NOCH nicht!
So musste Katsuro mit ansehen wie seine Liebste weg
gebracht wurde und um auch ihr Leben zu retten entschloss er sich
dafür, was er eben finden konnte zu nehmen und sich auf den Weg zu
machen. Doch nur eine andere Stadt? Nein, er wollte alles hinter sich
lassen. Zu groß wäre der Schmerz in der heimat zu bleiben und doch
fern seiner Liebe... seiner Familie bleiben zu müssen.
Er befahl niemanden. Aber fünf Mann zögerten nicht,
als sie von der Situation des Herren gehört hatten und halfen ihm zu
packen. Sie nahmen Vermögen mit, das zweifelsfrei Katsuro zuzuordnen
war, da sie nicht stehlen wollten. Pferde und Wagen würden sie sich
in China zulegen. Bis dahin fungierten sie als Träger des wertvollen
Gutes. Was sie nicht tragen konnten bepackten sie dann doch auf
einige Pferde, die sie dann am Hafen zurück ließen. Mit dem Hinweis
zu welchem Haus sie gehörten.
Katsuro dachte immer wieder an das was sein Lehrer
ihm beigebracht hatte. Was war dieses gelobte Land? Er besaß einige
Karten. Auch chinesische. Allerdings mussten sie sich dennoch
'durchfragen'. Es war eine beschwerliche Reise doch sie alle nahmen
sie mit Dehmut an. Sein Vertrauter, der nicht von seiner Seite wich,
hatte ihm vorgeschlagen, jemanden vor zu schicken. Jemand der ein Gut
kaufen konnte. So dass Katsuro wenigstens am Ziel annähernd
'standesgemäß' würde leben können. Vielleicht ein Haus. Da es nur
einen gab, dem er so sehr vertraute und der sich sprachlich dort
mitteilen würde können, schickte er seinen ihm engsten Vertrauten
vor …
Gelernte Sprachen:
Muttersprache
Mandarin – Ho-Chinesisch
Hindu - Hochhindu
Pashtu
Arabisch
griechisch
persich
Rudimentär:
Kantonesisch
Georgisch
Latein (Bibelferse – nur wegen seiner Neugier auf
das was sein Lehrer glaubte)
Titel:
Shogun – Shogun leitet sich vom Kuge (Hofadel) ab – vergleichbar
mit einem Herzog