Seid gegrüßt, edle Damen, werte Herren,
nachdem ich auf dieses Forum hingewiesen wurde, möchte ich mich nun dafür bewerben, damit ich ein Teil dieser Community werde und mit den anderen Mitgliedern Rollenspiel betreiben kann.
1) Wie lautet Euer Name?
-> Nouel d'Starć
2) Wann wurdet Ihr geboren?
-> 1115 A.D.
3) In welchen Stand wurdet Ihr hineingeboren?
-> 2. Stand
4) Welchem Volk gehört Ihr an?
-> Lateiner
5) Welche Religion ist die Eure?
-> römisch-katholisches Christentum
6) Wo wohnt Ihr?
-> Stadt Sarepta, Herrschaft Sarepta (Später Jerusalem.)
7) Habt Ihr Familie in Jerusalem?
-> Nein
Gibt es irgendwelche Besonderheiten über Euch zu wissen? Was seid Ihr von Beruf?
-> Ich bin Adliger, der Baron von Sarepta
9) Was ist Euer Begehr in unserem Königreich?
-> Ich möchte meinem Lehnsherr, dem Grafen Gérard de Grenier von Sidon, und Gott bis in den Tod dienen.
10) Wer ist Euer Gesicht?
-> Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.
(Aneurin Barnard aus "The White Queen")
11) Der Probepost :
Die Jagd
Seine Stute wieherte, als er seine Sporen ins Pferdefleisch rammte. Sie waren nun schon einige Stunden auf der Jagd, die untergehende Sonne färbte die Umgebung in einem blutroten Ton, während Sie langsam hinter den hohen Baumkronen des Waldes verschwand. Sie verfolgten zwei Gazellen, welche sie von ihrem Rudel, unmittelbar vor den Ausläufen des Zedernwaldes, getrennt hatten. Die Jagdgesellschaft bestand aus sieben Männern, Ser Josse war einer von ihnen. Wie Schatten fegten sie durch den Wald, immer weiter der Beute nach. Nachdem sie tiefer in den Wald eingedrungen waren, der Bäume weichend, verlor Josse den Sichtkontakt zu seinem Anführer, welcher mit seinem Bruder an der Spitze der Beute nach ritt. So blieb ihm nicht anders übrig, als den Zweien, gemeinsam mit seinen vier Kumpanen, nachzureiten und die Nachhut zu bilden, immer weiter in den tiefen Wald hinein. Sie jagten über den braunen Waldboden und trockenen Laubhaufen, die aufstoben und durch die Luft gewirbelt wurden, wenn einer von ihren hindurch galoppierte. Auch wenn sie sie noch nicht sehen konnten, konnte man ihre Spur kaum verfehlen, welche die Gazellen und die beiden Pferde machten. Immer weiter das Tempo anziehend, ritten sie einen sanften Hang hinauf, während Josse einen raschen Blick nach hinten warf, um sich zu vergewissern, dass seine Begleiter nicht den Anschluss verloren. Auf der anderen Seite, von seinem Herren war noch nichts zusehen, ging es den Hang wieder hinunter, langsamer und dann wieder schneller. Während die Dämmerung unbarmherzig Einzug hielt, versperrte nun ein kleiner Bach ihren Weg. Das Wasser spritze, als sie durch den Bach ritten, und das Laub vermischte sich mit dem Wasser. Danach wurde das Unterholz dichter, weswegen sie nun das Tempo drosselten, und immer mehr Wurzeln und Steine bedeckten den Boden. Trotz alledem, ritt John so schnell, wie er es sich nur wagte und die Spur konnte man weiterhin gut lesen. Er war schon immer ein guter Reiter gewesen, was man von seinen Begleitern nicht behaupten konnte, zu dem der Ritter nun einen immer größer werdenden Abstand gewann. Sie ritten zwischen zwei Bäumen hindurch, immer weiter durch das tiefe Dickicht des Waldes, setzen sich über einen verrotteten Baumstamm hinweg und schlugen einen weiten Bogen um einige umgestürzten Bäume, deren abgebrochenen Zweige wie Zähne in die Luft ragten. Vor ihnen lag ein weiterer Hügel, ein größerer und steilerer als zuvor, auf welchem sie nun hinauf trabten. Oben auf dem Hügel schaute er sich um, während die weiteren Reiter zu ihm stießen. Einer dieser fluchte, als er seinen Blick nach vorne richtete. Auch Josses Augen weiteten sich, als er sah, dass sein Herr, dem sie nachgeritten waren, verletzt im Dickicht des Waldes lag, sein Bruder über ihn gebeugt, und sein Pferd einige Meter verletzt in der Nähe eines Baumes lag. Während seine Begleiter hinter ihm fluchten, preschte Josse den Hang hinab, ohne groß auf den Boden zu achten, und machte kurz vor der Unfallstelle halt. Er ließ sich aus dem Sattel fallen und stürzte sich auf seinen Herren. Der Bruder, ganz in schwarz, die Kapuze in den Nacken geworfen, schaute zu Josse auf, als dieser sich neben ihm niederließ. Sein Pferd stand abseits und graste. Nun waren auch die anderen Jäger angekommen, sie sprangen von ihren Pferden und scharrten sich um den Baron von Sarepta, dessen Brust sich nur noch langsam hob und senkte. Etwas weiter entfernt, hinter den Bäumen, liefen zwei Gazellen. Eine davon schaute sich um, als sie sicher war, dass sie nicht mehr verfolgt wurden, und ihr Blick fiel auf ihre Verfolger, welche sich um den Gefallenen versammelt hatten. Als einer dieser Männer dann laut aufschrie, lief die Gazelle schnell ihrem Partner nach. Dunkelheit brach hinein, und weit entfernt, hinter den Wäldern, Hügeln und Flüsse, verlor ein Junge seinen Vater.
Ich hoffe, dass es euch gefällt! Es würde mich freuen, wenn ich hier in dem Forum angenommen werde.
LG