Toussaint de Beaumont Adliger

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40

Spielerdaten

ID-Status
Aktiv
Spieltyp
Wagemutig (Dein Charakter erhält ab und zu Anreize, in die er einsteigen könnte, die ihn aber nicht über eine lange Zeit binden und nur ein kurzfristiges Abenteuer bedeuten.)

Abstammung

Abstammung
keine
Herkunftswappen

test

Vater
Ritter Guibert de Beaumont
Mutter
Comtess Matilda de La Trémoille
Geschwister
Raimond (25)
Agnes (23)
Cecile (wäre heute 20, starb an der Pest im Alter von 5 Jahren) Anwar (wäre heute 15, starb mit 13 an einer Lungenentzündung))
Frederike (14)
Isabel und Matilda (10)

Familie

Haus
keine
Status
----

Damals...

Geburtsjahr
1116
Geburtsort
Beaumont
Namenstag
07. August - Afra von Augsburg
Volk
----

... Heute

Stand
----
Glauben
Christlich (katholisch)
Altersgruppe
----

Aussehen

Größe
groß
Körperbau
athletisch
Erscheinungsbild
zweckmäßig
Haarfarbe
blond
Augenfarbe
blau
Auffälligkeiten
Wappen eines Adligen
Aussehen
Toussaint mochte vielleicht nicht riesig sein, aber auch nicht einfach nur mittelgroß. Er war schlank, aber nicht dünn, vielmehr sportlich. Seine blonden, leicht gewellten Haare fielen bis auf die Schultern, wenn er sie nicht mit einem Lederband zusammenhielt.

Besitz

Finanzieller Status
Arm
Besonderer Besitz
Rüstung, Schwert und Sattel des Vaters
Siegelring des Vaters
Tiere
Hengst namens Feuerherz

Fähigkeiten & Eigenschaften

Muttersprache
französisch
Primäre Attribute
Gefolgsmann (Der Charakter ist ausgesprochen treu gegenüber seinem Herrn und genießt dessen Vertrauen. Loyalität bestimmt sein Leben.)
Standestypische Fähigkeiten
Knappe (Empfohlene Fertigkeiten - kämpfen, jagen)
Vorteile / Stärken
Affinität (Tiere)
Bildung
Vorlieben
Pferde
Beherrschte Sprache
lateinisch
Charaktereigenschaften
bedacht
beharrlich
bodenständig
gerecht
intelligent
loyal
nachtragend
naiv
neugierig
pflichtbewusst
schüchtern
stur
tapfer
tierlieb
verschlagen
verträumt
zurückhaltend
Fähigkeiten
berittener Kampf
jagen (Fallen)
kämpfen (Armbrust)
kämpfen (Schild)
kämpfen (Schwert)
klettern
konversieren
lesen
rechnen
reiten
schreiben
verhandeln
zählen
Nachteile / Schwächen
Abhängigkeit (Personen)
Hemmungen
Innere Unruhe
Traumata
Abneigungen
Sarazenen
Gesinnung
Nach dem Überfall und dem Mord an seinem Vater würde er sich ganz gewiss nicht als Freund der Sarazenen bezeichnen.
Ergänzungen
Es kam natürlich immer auf die Situation an, wie Toussant reagierte: schüchtern und zurückhaltend oder verschlagen.

Aus dem Leben...

Familie
Vater: So viele Erinnerungen hatte Toussaint gar nicht an seinen Vater. Erst im Laufe der Reise kamen sie sich näher und lernten sich besser kennen. Dennoch respektierte und achtete er ihn von je her.
Mutter: Nachdem seine ältere Schwester Cecile starb, später auch noch sein jüngerer Bruder Anwar, wurden er und seine Schwestern von ihr besonders behütet.
Die engste Beziehung hatte er zu seinem älteren Bruder Raimond. Trotz des Altersunterschiedes war dieser für ihn immer ein Vorbild.
Sonstige
Cousine Adelheid, die Erbtochter des Grafen Heribert IV. von Valois und Vermandois und Adela von Vexin

Adelheids Gatte: Hugo Magnus von Vermandois (dieser nahm am letzten Kreuzzug teil)

Vertraute
sein Bruder Raimond
Widersacher
Sarazenen
Lebenslauf
• lebt bis zu seinem 7. Lebensjahr zu Hause -1116 bis 1123
• 5 Jahre im Kloster zur Erziehung und zum Unterricht: Lesen, schreiben, rechnen, Latein - 1123 bis 1128
• mit 12 als Knappe zu einem befreundeten Ritter - 1128 bis 1132
• mit 16 kurz vor Weihnachten kehrt er heim - 1132
• im Frühjahr Aufbruch nach Jerusalem - 1133



Geschichte
Als das Frühjahr absehbar war, begann man mit den Vorbereitungen, denn der alte Herr hatte sich in den Kopf gesetzt, auf Pilgerreise gehen zu müssen und das geheiligte Land zu sehen, bevor er zu alt und tatterig sei, um dies noch umsetzen zu können.
Raimond als Erstgeborener würde ihn in seiner Abwesenheit vertreten müssen, schließlich würde er eines Tages alles übernehmen: Titel, Burg und Ländereien.
Ansonsten waren die Töchter versorgt, entweder durch Heirat oder durch Erziehung in einem Kloster.
Man brach auf, als die Vorbereitungen abgeschlossen waren und das Wetter es zuließ. Man reiste zu Schiff und ging in Jaffa an Land, um von dort aus den Landweg nach Jerusalem weiter zu bestreiten. Glücklicherweise kamen sie unbehelligt und den Umständen entsprechend relativ gut voran, bis sie lediglich noch vielleicht ein bis zwei Tage von Jerusalem entfernt waren.

In der Morgenstunde wurden sie überfallen. Man wehrte sich nach allen Kräften und schlug die Angreifer schließlich in die Flucht. Nur wenige überlebten und das dann auch mit einigen Blessuren und Verletzungen. Guibert de Beaumont gehörte zu den Gefallenen, ebenso wie dessen Ross, welches die Angreifer mit zuerst umbrachten, um es leichter zu haben, sich des Ritters zu bemächtigen und den Garaus zu machen.
Niemand wollte länger als nötig hierbleiben. Man sammelte das nötigste ein, was noch zu gebrauchen war. Toussaint nahm Rüstung und Waffen des Vaters an sich, sowie alles was sonst noch zu gebrauchen war: Ein paar Münzen, Sattel und dergleichen.

Da Jerusalem deutlich näher als die Heimat war, machte sich Toussaint mit den noch verbliebenen Pilgern auf den Weg eben dort hin, um vielleicht genug Geld zu verdienen, damit er die Heimreise antreten könnte.
Müde und erschöpft erreichte die kleine Gruppe die heilige Stadt und verteilte sich in diverse Richtungen. Sein Vater hätte gewusst, wohin sie sich nun gewandt hätten. Toussaint hingegen fühlte sich überwältigt vom Anblick der Bauten und fast schienen die Strapazen der letzten Tage und Wochen wie weggewischt. Der eben noch schmerzende Kopf mit seiner Beule machte kaum noch Schwierigkeiten.

Auf der Reise hörte er Geschichten über Jerusalem angefangen von der Grabeskirche bis hin zur Zitadelle mit dem Davidsturm. Ziellos irrte er durch die Straßen. Eine erschien ihm prächtiger als die andere. Er staunte über die vielen steinernen Häuser und sobald er auf einen Platz kam, entdeckte er entweder die Zitadelle oder die Grabeskirche. Eigentlich sollte er sich besser auf die Suche nach einem Nachtlager machen, denn er hatte Hunger, verspürte Durst und musste sich dringend ausruhen. Aber wohin in einer solchen großen Stadt, ohne direkt über den Tisch gezogen zu werden?
Womöglich wäre es vernünftig, eine Kirche aufzusuchen und dort um Hilfe zu bitten oder er begab sich direkt zur Zitadelle, wo man gewiss auch Arbeit für ihn finden würde, welche er dringend brauchte, um sich die Heimreise zu finanzieren. Auch wenn man ihn nicht allzu schnell zurückerwartete, musste er eine Nachricht über den Tod des Vaters auf den Weg bringen.