Damals...
- Geburtsjahr
- 1106
- Geburtsort
- Clisson
- Volk
- Lateiner
... Heute
- Stand
- 1. Stand
- Glauben
- Christlich (katholisch)
- Altersgruppe
- Adultus (ab Mündigkeit bis 35)
- Vormund
- Baudouin d'Hébron
Header
- Haus
-
Haus d'Hébron
- Wappen
-
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Familie
- Status
- ledig
Aussehen
- Größe
- mittel
- Körperbau
- durchschnittlich
- Erscheinungsbild
- wohlhabend
- Haarfarbe
- braun
- Augenfarbe
- braun
Fähigkeiten & Eigenschaften
- Primäre Attribute
- Nicht für etwas Besonderes bekannt.
Eigenschaften2
- Nachteile / Schwächen
- ---
- Ergänzungen
- ---
Eigenschaften3
- Beherrschte Sprache
- arabisch
lateinisch
Geschichte
- Geschichte
- [u]Lebenslauf:[/u]
* geboren im Herbst des Jahres 1106, Tochter der NN de Clisson und des Baudouin d'Hebron.
Pikantes Detail: die beiden waren nicht nur sehr jung, Baudouin gerade einmal 15 Jahre alt, sondern auch Cousin und Cousine.
* die ersten zwei Jahre blieb Mahault bei ihrer Mutter, die recht abgeschieden zu Hause an der kurzen Leine gehalten wurde.
Irgendwie war es unausgesprochen, aber offensichtlich, dass mit ihr etwas nicht stimmte, das merkte Mahault sogar damals schon.
Erklären konnte sie es sich allerdings nicht, dass sie bei Besuchen oder Gesellschaften nicht dabei sein durfte und generell auch gern weggesperrt wurde.
Niemand sollte sie sehen. Und sie durfte niemanden sehen.
* Als Baudouin nach Jerusalem ging, wurde ihm - dem Übeltäter - das kleine Bündel Leben einfach überantwortet. Er solle sich um die Lösung seines Fehltritts selbst kümmern.
Und das tat er auch. Er steckte Mahault ins Kloster St. Anna an der Joschafat Straße beim Bethesda-Brunnen. War für ihn wohl die einfachste Art das Makel seiner Jugend los zu werden.
Oder vielleicht tat er es auch wirklich aus dem ernsten Glauben etwas Gutes und Rechtschaffenes zu tun.
* Die nächsten Jahrzehnte wurde Mahault als Laienschwester im Kloster erzogen. Sie fand ein wohliges Heim in der Gemeinschaft der Nonnen und ein sicheres Nest im Glauben.
Sie ging völlig in ihrem Leben im Orden auf, auch wenn sie nie den Schleier nahm, das hatte ihr Vater verboten. Vermutlich hoffte er irgendwie immer noch sie gewinnbringend zu verheiraten.
Aber daran dachte Mahault nicht einmal. Ihr Leben war im Kloster und wurde nur besser, als sie Assistentin der Cellerarin wurde, der höchste Verwaltungsposten im Klostergefüge.
So lernte Mahault vieles über Organisation, Finanzen und Administration. Sie ging völlig darin auf sich noch mehr Wissen und Geschick anzueignen, neben den Gebeten und Gesängen.
* So schritten die Jahre ins Land und Mahault wurde und wurde nicht verheiratet. Gut, sie war nicht die Hübscheste und sicherlich als Bastard nicht unbedingt die beste Partie, zudem auch noch vermutlich für einige Männer zu forsch und selbstbewusst oder zu religiös. Da aber nun sowohl Baudouins Sohn, als auch der Bastard, den er seinem Sohn nachgeschickt hatte, beide verschwunden sind, sieht Mahault ihre Chance gekommen dem Vater zu beweisen, dass sie die einzig wahre Erbin ist, die Hebron wieder zu Glanz und Glorie verhelfen kann. Sie will ihr Recht und ihre Stellung. Kloster schön und gut, aber die Gerüchte über die katastrophalen Zustände in der Herrschaft ihres Vaters machten ihr klar, dass sie gebraucht wird. Dringend. So kann es ja nicht weiter gehen.
* Ende Mai 1132 reiste sie also mit dem wenigen Hab und Gut, das sie besitzt, nach Hebron um sich einen Überblick zu verschaffen. Dass nun auch noch Abelard, der Neffe, seine Finger nach der Herrschaft ausstreckt und sich als Erbe einsetzen ließ, stieß ihr gänzlich sauer auf. Dagegen musste sie doch vorgehen. Abelard hatte schon ein Erbe. Und mit doppelt Hebron-Blut in ihren Ader war sie deutlich qualifizierter als der Jungspund Abelard auf die Nachfolge Baudouins. Sie würde schon dafür sorgen, dass Agnes, dieses süße, liebliche, unnötige Ding, keinen Balg warf, der ihr in die Quere kommen würde.
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