Zitat....dann noch ein schmuckloser Deckel für den Kopf.
Jetzt ist mir klar warum es darunter ab und zu kocht und brodelt, Hirn weich gekocht (autsch)
Wir schreiben das Jahr 1133 nach Christus. Das Wetter ist im Juli moderat, trocken und von frischem Wind geprägt. Dagegen sorgt eine angespannte Lage im Konflikt mit dem Emirat Askalon für Unruhen in Adel und Volk und lässt die Herrscherin Melisende geschwächt wirken.
Zitat....dann noch ein schmuckloser Deckel für den Kopf.
Jetzt ist mir klar warum es darunter ab und zu kocht und brodelt, Hirn weich gekocht (autsch)
Meine Frage :
Wenn man einem höhergesteln gegenüber tritt, besonders bei einer Audienz, wer beginnt mit der Unterhaltung? Wartet man bis man angesprochen wird oder macht man auf sich aufmerksam?
Ich habe irgendwo mal etwas darüber gelesen aber ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern. Kann mir jemand etwas dazu etwas sagen?
Ich habe schon mal etwas gefunden, doch wie das mit der Messe war ist mir noch nicht klar, vor allem jetzt speziell in Jerusalem, ging man da in die Grabeskirche oder wo wurde das, wenn, gefeiert?
Die Einführung des Weihnachtsfestes im 4. Jahrhundert ist vor allem als Versuch der Kirche zu sehen, die heidnischen Bräuche, die im Mittelalter noch weit verbreitet waren, in ihrem Sinne zu kanalisieren. Bereits in spätantiker Zeit im Jahre 354 wurde das erste Weihnachtsfest am 25. Dezember in Rom gefeiert. Auf dem zweiten Konzil von Konstantinopel verkündete Kaiser Theodosius im Jahre 381 den 25. Dezember als offizielles Datum für Christi Geburt
In der Antike wurde der 25. Dezember in Rom mit den sogenannten Saturnalien als Festtag zu Ehren des Gottes Saturn begangen. Zugleich wurde dieser Tag in vielen Kulturen als Tag der Wintersonnenwende gefeiert. Die Germanen pflegten ihre heidnischen Bräuche wie ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest, das Julfest und das Mittwinterfest.
Herkunft des Wortes Weihnachten
Dokumentiert ist das Wort „Weihnachten“ erstmals im 12. Jahrhundert. Es leitet sich ab aus der mittelhochdeutschen Formulierung „ze wihen nath“. Dies bedeutet übersetzt „zu der geweihten Nacht“. In der germanischen Welt waren die geweihten Nächte identisch mit der Opferzeit der Mittwinternächte, die auch als Rau- oder Rauchnächte bezeichnet wurden. Sie umfassten einen Zeitraum von zwölf Nächten vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. Die Germanen glaubten, in dieser Zeit Dämonen und Hexen sehen zu können, die sie auf überlieferte Weise mithilfe von Ausräucherungen und lärmenden Umzügen bekämpften. In diesen Tagen herrschte darüber hinaus der Julfriede. Die Waffen hatten zu ruhen und auch persönliche Streitigkeiten wurden öffentlich beigelegt. Brote und Früchtekuchen, die sich bis zum Ende der Rauchnächte hielten, wurden gebacken, denn auch die Hausfrau sollte in dieser Zeit nicht arbeiten.
Weihnachtslieder, Weihnachtskrippe, Weihnachtsmärkte
Die ersten Weihnachtslieder wurden im 11. Jahrhundert gesungen. Im Verlauf der Jahrhunderte entwickelte sich das Weihnachtslied vom priesterlichen Sologesang zum Gesang der gesamten Gemeinde in der Kirche. Weihnachtsmärkte, Krippenspiele und Festumzüge fanden im öffentlichen Raum statt. Die erste Krippe ist für das 13. Jahrhundert belegt. Seitdem gehörte sie, ebenso wie das Krippenspiel, zum festen weihnachtlichen Brauchtum. In diesem Spiel wurde – zunächst ausschließlich in den Kirchen – die biblische Weihnachtsgeschichte szenisch dargestellt und die wundersamen Begebenheiten zur Geburt Jesu nacherzählt. Die Darsteller des Jesuskindes, Marias, Josefs und der Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland sowie der Hirten gehörten zum Ensemble, das dieses Spiel nun alljährlich aufführte. Auch die in der Bibel erwähnten Tiere durften nicht fehlen.
Vorläufer des Weihnachtsbaums
Klöster und Kirchen wurden im Mittelalter mit Tannengrün geschmückt. Bereits in vorchristlicher Zeit wurde das Haus im Winter mit grünen Tannen-, Mistel- oder Eibenzweigen geschmückt. Diese Zweige symbolisierten die Fruchtbarkeit des Sommers und sollten seine Wiederkunft beschwören. Des Weiteren galten die grünen Zweige in den Rauchnächten zur Zeit der Wintersonnenwende zugleich als Schutz vor bösen Geistern. Den Zweigen wurde außerdem Zauberkraft zugeschrieben. Sie standen für Fruchtbarkeit, Gesundheit und Wachstum und wurden nicht nur im Haus, sondern auch an den Türen und Fenstern angebracht. Das Anzünden von Kerzen als Symbol für das Licht, das Jesus Christus in die Welt brachte, war im Mittelalter unbekannt. Wachs war ein sehr teurer Rohstoff, sodass Kerzen selbst in relativ begüterten Kreisen nur sehr sparsam eingesetzt wurden.
Fastenzeit
Der Zeitraum vom 25. November bis Weihnachten war die Zeit des Fastens, in der nur spezielle Speisen und Getränke zu sich genommen wurden. Dazu zählten Fastengebäck, Lebkuchen beziehungsweise Honigkuchen und Spekulatius. Am 23. und 24. Dezember herrschten die strengsten Fastenvorschriften. An diesen Tagen wurden nur Brotsuppe und getrocknetes Brot gereicht.
Weihnachtsessen
Ein Weihnachtsessen zur Feier der Geburt Christi war dem Mittelalter unbekannt. Mit dem Ende der Fastenzeit am 25. Dezember wurde jedoch traditionell ein ausgiebiges Festmahl aufgetischt. Bei allen Ständen und Schichten kamen an diesem Tag – abgesehen von den Jahren, in denen Hungersnöte grassierten – Speisen auf den Tisch, die auch eine symbolische Bedeutung hatten. So wurde beispielsweise Fisch als Symbol für Fruchtbarkeit und Leben serviert. Insbesondere der Verzehr des Herings und seines Rogens war mit der Hoffnung auf Glück und Geld verbunden. Linsen oder Bohnen standen ebenfalls für Wohlstand, Äpfel für Gesundheit. Salz und Brot wurden als Garant für ein langes Leben angesehen.
Ich hab mal ne Frage, wie wurde damals eigentlich Weihnachten gefeiert? Ich weiss das es keien Geschenke gab und auch keinen Baum aber wie war es mit dem Gottesdienst, wann war der wichtigste und gab es schon so etwas wie eine Mitternachtsmesse?
Name: Flore Genevievre d'Hébron
Geburtsjahr:. 1113
Herkunft: Jerusalem
Religion: römisch-katholisch
Stand: Adlige
Historische ID: Nein
Kurzer Hintergrund:
Flore ist die jüngste Tochter von Balduin von St. Abraham, Baron von Hebron und seiner Frau Beatrix.
Sie wurde am Tag der Geburt unseres heiligen Kindes, in der Nacht zum 24.12. 1113 geboren und so war sie das Nesthäkchen der Familie. Ihr Bruder Hugues II verwöhnten sie und auch ihr Vater liebt sie von ganzem Herzen, nicht nur weil sie seiner geliebten Beatrix wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Nach dem Tod der geliebten Mutter im Jahre des Herrn 1123 wurde sie nur noch mehr vor allem Übel beschützt, doch jetzt will sie einfach ihr junges Leben genießen.
Flore war kein einfaches Kind, da sie vom allen nur verwöhnt wurde und von allem Unheil ferngehalten, hat sie nie gelernt etwas alleine zu machen oder das etwas was sie will nicht zu bekommen ist.
Sie ist nicht bösartig aber manchmal etwas streitsüchtig und kann auch mal zu Untergebenen ungerecht sein. Schon als kleines Kind sagte jeder zu ihr Prinzessin und so hat sie es beibehalten und betitelt sich, seit dem ihr Vater zum Baron wurde, als Baroness. Auch wenn es ihr das als Tochter nicht von Geburt aus zusteht.
Sie ist eine hervorragende Reiterin, die es auch gerne mal übertreibt, liebt die Falkenjagt und mag es gar nicht still zu sitzen und zu sticken, obwohl sie auch das hervorragend beherrscht. Ihr fällt sowieso fast alles in den Schoss, nie musste sie sich wirklich anstrengen um etwas zu lernen, entweder konnte sie es schnell oder sie ließ es gleich. Sie beherrscht neben Französisch auch Latein, Hebräisch und Arabisch.
Flore liebt schöne Kleider und Geschmeide, sie findet vor allem die herrlichen Kleider der molmischen Prinzessinnen wunderschön und zum Missfallen ihres Vaters hat sie sich einige dieser Kleider anfertigen lassen. Sie beginnt auch den Lebensstiel der zwei verschiedenen Kulturen zu ihren Vorteil zu mischen, sie sucht sich immer das aus was ihr im Moment am besten passt.