Hach, so von Neuling zu Neuling behaupte ich einfach mal: Du bist gar nicht anstrengend und ich find, du stellst gute Fragen.
Muss ja man erstmal durchsteigen mit dem ganzen Jedöns. ![]()
(Ich hatte es ja ein wenig einfacher.)
Wir schreiben das Jahr 1133 nach Christus. Das Wetter ist im Juli moderat, trocken und von frischem Wind geprägt. Dagegen sorgt eine angespannte Lage im Konflikt mit dem Emirat Askalon für Unruhen in Adel und Volk und lässt die Herrscherin Melisende geschwächt wirken.
Hach, so von Neuling zu Neuling behaupte ich einfach mal: Du bist gar nicht anstrengend und ich find, du stellst gute Fragen.
Muss ja man erstmal durchsteigen mit dem ganzen Jedöns. ![]()
(Ich hatte es ja ein wenig einfacher.)
1) Wie lautet Euer Name? Rodolfo di Cavaglia
2) Wann wurdet Ihr geboren?1088
3) In welchen Stand wurdet Ihr hineingeboren? Ich gehöre dem 2. Stand an.
4) Welchem Volk gehört Ihr an? Franken
5) Welche Religion ist die Eure? Römisch-Katholisches Christentum.
6) Wo wohnt Ihr? Jerusalem
7)Habt Ihr Familie in Jerusalem?ja
Gibt es irgendwelche Besonderheiten über Euch zu wissen? Was seid Ihr von Beruf? Pferdezüchter/ Hauptmann der Leibgarde vonBalian von Ibelin.
9) Was ist Euer Begehr in unserem Königreich?Irgendjemandmuss auf Balian aufpassen, ihmden Rücken freihalten und für Ordnung sorgen.
10)Wer ist Euer Gesicht? Kevin Costner
Probepost
Rodolfo wusste manchmal nicht, was er von seinem Sohn Riccardo halten sollte. Er und sein Sohn waren so verschieden, wie zwei Menschen es nur sein konnten. Der Vater war ein Kämpfer, Soldat und ein Mann in jeder Lebenslage, wie er im Buche stand. Sein Sohn schien mehr als nur einmal das genaue Gegenteil zu sein. Wenn er es nicht besser wüsste und ihn in Mädchenkleider steckte, könnte er glatt als Mädchen durchgehen. Derartige Gedanken kamen ihm schon hin und wieder. Manchmal konnte er darüber Lächeln, manchmal fragte er sich, was er falsch machte und ob es gut war, wenn Riccardo so viel Zeit mit seiner Mutter verbrachte.
Er erinnerte sich nur zu gut an seine eigene Kindheit. Man konnte zu viel zerstören, wenn man ein Kind zu etwas zwang, wozu es nicht bereit war und insbesondere wenn es nicht dazu geschaffen war. Riccardo kam ihm oft sehr verweichlicht vor und ob eine Tracht Prügel etwas geändert hätte, wagte er zu bezweifeln. Ganz zu schweigen davon: Womit hätte er eine solche Strafe begründen und rechtfertigen sollen? Sein Sohn verhielt sich gehorsam und es gab keinen Grund für Strafen.
Manchmal redete er wie ein Wasserfall, aber das zu bestrafen erschien Rodolfo nicht richtig. In solchen Augenblicken kamen ihm Überlegungen wie: Aus ihm könnte ein Diplomat werden oder ein Jurist. Nützliche und wichtige Positionen.
Dann wiederum gab es Tage, wo er seinen Sohn im Stall oder auf der Weide bei den Pferden fand. In seinen Augen sah er dieses bestimmte Leuchten der Leidenschaft. Riccardo liebte Pferde und konnte mit ihnen umgehen. Er sprach mit ihnen leise, flüsternd und ging sehr geduldig und behutsam mit ihnen um. Ganz offensichtlich besaß sein Sohn einen Draht zu den Tieren, wie es schon seid Jahren in ihrer Familie der Fall war.
Gewiss gab es Männer, die vielleicht an seiner statt gezweifelt hätten, ob es sich bei Riccardo um den eigenen Sohn handelte. In der Vergangenheit kamen selbst ihm ein oder zwei Mal solche Gedanken, aber andererseits gab seine Frau ihm niemals auch nur den geringsten Anlass dazu, jemanden in Erwägung zu ziehen, er könne Ricardos Erzeuger sein und diese eine gewisse Leidenschaft, die Pferde, waren ein zweifelsfreier Hinweis, dass Riccardo sein Sohn sein musste. Es gab niemanden weit und breit, der ein solches Händchen für diese edlen Tiere aufwies wie in diesem Fall Vater und Sohn.
In schwachen Momenten musste Rodolfo sich erinnern, dass es selbst für seinen Sohne eine Zukunft gab, wenngleich sie nicht so aussehen mochte, wie er sich erhoffte. Und er erkannte jedes Mal aufs neue, wie dankbar er eigentlich war, dass seine Frau ihn liebte und sowohl seine Frau nach der Geburt alles unbeschadet überstanden hatte, als auch sein Sohn lebte und soweit gesund war. Beim zweiten Mal, ein Risiko einzugehen und alles so wunderbar erleben zu dürfen, empfand er als großes Glück, wenngleich er dies selten zeigte.
So brummig wie ein Bär, gab er sich meistens, doch seine Frau kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass dies die harte Schale um einen weichen Kern war. Hinter verschlossenen Türen, daheim und wenn er mit seiner geliebten Teresa allein sich in der Kemenate aufhielt, sah diese an ihrem Mann ein anderes Gesicht.
1) Wie lautet Euer Name? Rodolfo di Cavaglia
2) Wann wurdet Ihr geboren? 1088
3) In welchen Stand wurdet Ihr hineingeboren? Ich gehöre dem 2. Stand an.
4) Welchem Volk gehört Ihr an? Franken
5) Welche Religion ist die Eure? Römisch-Katholisches Christentum.
6) Wo wohnt Ihr? Jerusalem
7)Habt Ihr Familie in Jerusalem? Nein.
Gibt es irgendwelche Besonderheiten über Euch zu wissen? Was seid Ihr von Beruf? Pferde sind meine Leidenschaft.Hauptmann der Leibgarde von Balian von Ibelin.
9)Was ist Euer Begehr in unserem Königreich? Irgendjemand muss auf Balian aufpassen.
10) Wer ist Euer Gesicht? Colin O`Donoghu