1) Wie lautet Euer Name?
= Frédéric de Milly
2) Wann wurdet Ihr geboren?
= 1108
3a) In welchen Stand wurdet Ihr hineingeboren?
= 2. Stand
3b) Welchem Stand gehört ihr an?
= 1. Stand
4) Welchem Volk gehört Ihr an?
= Lateiner
5) Welche Religion ist die Eure?
= römisch-katholisches Christentum
6) Wo wohnt Ihr?
= Jerusalem
7) Habt Ihr Familie in Jerusalem?
= Ich bin der Neffe von Guy de Milly und damit Cousin von Sidonie de Milly
Gibt es irgendwelche Besonderheiten über Euch zu wissen? Was seid Ihr von Beruf?
= Ich bin ein Ritterbruder der armen Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem und dabei sehr viel mehr Kämpfer als Geistlicher
9) Was ist Euer Begehr in unserem Königreich?
= Ich bin hier geboren und will die Schwachen schützen.
10) Wer ist Euer Gesicht?
= Ich suche noch, ich schätze Zeichnungen sind nicht erwünscht? 
Leseprobe
Mit zusammengekniffenen Augen blickte Frédéric gen Horizont, die tief stehende Sonne trübte seinen Blick, doch die Staubwolke in der Ferne vermochte sie nicht vollständig zu verbergen. Mit schnellen Schritten trat er von der Düne herunter auf die kleine Oase zu an der der mitreisende Bruder gerade ihre Pferde tränkte.
"Wenn nicht bald etwas mehr Wind aufkommt werden sie uns noch tagelang verfolgen können, in dieser Gegend lassen sich unsere Spuren kaum verwischen und es sind immernoch mindestens sieben Reiter."
Sein Gegenüber nickt nachdenklich mit dem Kopf und tätschelte dem trinkenden Pferd den Hals. Obwohl er sein Gesicht absolut unter Kontrolle hatte konnte Frédéric aufgrund der ungesunden Hautfarbe des Bruders leicht erkennen das sie eigentlich eine wesentlich längere Rast gebraucht hätten, die Unterschenkelwunde war kaum richtig versorgt, geschweige denn verheilt und hatte sich offensichtlich entzündet, doch auf seinen Blick hin schüttelte der Ritter energisch den Kopf.
"Du weißt das wir nicht länger rasten können, wenn sie uns einholen verlieren wir beide unsere Köpfe, wenn wir weiterrreiten überleben wir... nunja, wenigstens einer von uns, aber selbst meine Chance ist höher wenn wir nicht hier bleiben."
Seufzend schöpfte sich Frédéric noch ein paar Schlucke Wasser und stieg dann wieder aufs Pferd, das nächte größere Dorf musste noch etwa zwei Tage entfernt sein, bis dahin würde es für seinen Begleiter zu spät für eine Versorgung sein, aber mit Glück konnte eine Amputation ihm zumindest noch das Leben retten und für Verwaltungsangelegenheiten konnte man als gebildeter Templer auch mit nur einem Bein noch eingesetzt werden und das war wohl besser als in einem sinnlosen Kampf zu sterben. Nuja, nur ne kleine, wenn da mehr gewünscht ist denk ich mir irnen vollständigen Post aus 