Beiträge von Gautier de Brisebarre

    1) Wie lautet Euer Name?
    = Gautier de Brisebarre


    2) Wann wurdet Ihr geboren?
    = 1099


    3) In welchen Stand wurdet Ihr hineingeboren?
    = 2. Stand


    4) Welchem Volk gehört Ihr an?
    = Lateiner


    5) Welche Religion ist die Eure?
    = römisch-katholisches Christentum


    6) Wo wohnt Ihr?
    = In meiner Burg auf Beirut


    7) Habt Ihr Familie in Jerusalem?
    = Nein


    8) Gibt es irgendwelche Besonderheiten über Euch zu wissen? Was seid Ihr von Beruf?
    = Gautier de Brisebarre herrscht seit dem Jahr 1126 über Beirut, einer wichtigen Handelsstadt für den Handel mit Europa, nachdem sein Vorgänger, Fulko von Guines, starb, ohne einen Erben zu hinterlassen. Die Baronie Beirut ist ein direkter Vasall der Krone und hat mit der Herrschaft Banias einen mächtigen Aftervasallen. Gautier ist ein Mann des Militärs, die Aufrüstung und Instandhaltung seiner Truppen, sowie die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung, sind für ihn oberste Priorität. Die Wirtschaft, Verwaltung und Diplomatie überlässt er vertrauenswürdigen Beamten und greift nur in prekären Fällen ein. Zu seinem jüngeren Bruder, Guy de Brisebarre, pflegt Gautier ein freundschaftliches Verhältnis, dieser berät ihn gelegentlich auch in den Regierungsfragen. Zu seinen Nachbarn, Guillaume de Bures und Gérard de Grenier, pflegt er bisher ein rein geschäftliches Verhältnis und lässt dem Handel mit ihnen freien Lauf.


    9) Was ist Euer Begehr in unserem Königreich? = Gautier strebt danach, die Schlagkräftigkeit seiner Baronie zu verstärken um damit das Königreich Jerusalem militärisch unterstützen zu können.


    10) Wer ist Euer Gesicht? = Russel Crowe



    Probepost:


    Die Sonne brannte heiß und unnachgiebig auf das Sandbecken, welches dem Baron von Beirut und seinen loyalen Rittern als Trainingsgelände diente. Langsam zog Gautier de Brisebarre das Schwert aus der Scheide. Die Hitze trieb dem Adligen die Schweißperle ins Gesicht, seine dünklen Augen fokussierten sich jedoch einzig und allein auf seinen Kontrahenten, der ihm gegenüberstand. Es handelte sich um George von Esterbach, dem Wachkommandanten seiner Burg. Lauernd umkreisten sich die beiden Männer, warteten auf ihre Gelegenheit um anzugreifen und behielten den Gegenüber raubtierhaft im Auge. Schliesslich erkannte Gautier eine Gelegenheit, er machte einen raschen Satz nach vorne und schlug mit der stumpfen Klinge von oben senkret auf den Schädel des Wachkommandanten. Dieser reagierte prompt, zog sein Schwert nach oben und parierte den Angriff mit einem klirrenden Geräusch. Ein kräftiger Tritt des Deutschen folgte und beförderte Gautier einen Schritt zurück.


    Nun war es George, der zum Gegenschlag ausholte. Eine wilde Serie präziser, harter Hiebe folgte und dem Aristokraten kostete es hohe Anstrengung, den Angriffen entweder auszuweichen oder sie abzuwehren. Als ein Schwertstich nur haarscharf seine Schulter streifte, ging Gautier zum überraschenden Gegenangriff über. Er schlug die Klinge seines Übungspartners zur Seite und donnerte ihm in der Drehung den, freilich gepanzerten, Ellbogen ins Gesicht. Ein unschönes Geräusch war zu vernehmen, als die harte Platte gegen die weiche Nase knallte und den Wachtkommandanten blutend zu Fall brachte.


    Flüchtig zuckten Gautiers Mundwinkel nach oben. Er steckte das Schwert wieder in die Scheide und beugte sich runter, um dem Mann die Hand zu reichen und ihm aufzuhelfen. Dieser nahm das Angebot wahr und richtete sich mit seiner Hilfe wieder auf. Mit blutüberströmten Gesicht grinste er seinen Lehnsherrn an. "Ich glaube, Eure Gnaden, Ihr habt mir schon wieder die Nase gebrochen.", sprach George heiter und man konnte ihm ansehen, dass er diesen Umstanden nicht übel nahm. Der Baron lachte erheitert und klopfte seinem Gefolgsmann auf die Schulter. "Das tut mir leid. Ich werde dafür sorgen, dass man sie dir wieder zusammenflickt und sich jemand sorgsam um dich kümmert.", erwiderte Gautier mit einem Zwinkern.