Beiträge von Hugues de Payens

    Das finde ich gut. Für den Staat im Staat und das Recht, Steuern zu erheben! Damit wäre Hugues von Payens, bzw. der Templerorden nicht mehr länger im Auftrag König Balduins für seine Aufgaben unterwegs sondern nominell der Direktive des Papstes, faktisch aber nur dem Koch des eigenen Süppchens unterstellt.

    Während des Konzils würde ich es eher als unpassend empfinden. Schließlich bestätigt und erweitert die Bulle ja die dort festgelegten Grundsätze und die sich selbst gegebene Satzung. Aber als direkte (also gemäß den langsamen Mühlen der Bürokratie vielleicht ein halbes Jahr?! ^^) Reaktion darauf, wäre es in meinen Augen stimmig. Würde effektiv keinen Unterschied machen, da das im Jahr 1130 auch schon passiert wäre.

    Ich wollte hier einmal eine kleine Meinungsfrage und Diskussion über notwendige Historizität des Templerordens starten, da ich gerade beim Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. "Lehnstreue" ein wenig ins Grübeln gekommen bin, wie sich die Templer in dieser Zeit bei diesem Thema verhalten haben.


    Erst mit der Bulle Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. des Papstes Innozenz II. im Jahr 1139 war die rechtliche und auch gesellschaftliche Position des Ordens wirklich festgelegt. Erst seit diesem Zeitpunkt unterstand der Orden direkt dem Papst und bildete das allseits assoziierte unabhängige Gebilde. Bereits jetzt sind einige der späteren Elemente des Templerordens ins Spiel eingeflossen (beispielsweise die verschiedenen Ränge - im Grunde gab es zum jetztigen Zeitpunkt nur den Meister und die anderen Brüder).


    Nun wäre es möglich, den Orden historisch "korrekt" aber in deutlich abgespeckter Form zu bespielen und ich müsste mir zum Thema Lehnstreue beispielsweise was aus den Fingern saugen und schauen, was passt (die Quellenlage ist da idR sehr unzuverlässig und oftmals widersprüchlich). Oder aber wir verlegen die Bulle des Papstes ein gutes Stück nach vorn (praktisch ins Jahr 1030) und bespielen den Orden, wie er in den bekannten Quellen und Beschreibungen geschildert wird. Oder Tor Nr. 3: Das Selbstverständnis und die Rolle des Templerordens ist bereits inhaltlich deckungsgleich mit dem Inhalt der päpstlichen Bulle, nur ist dies noch nicht... "offiziell" anerkannt. Das würde spielerisch (gerade beim Thema Lehnstreue) sicherlich Konfliktpotential bieten, was sowohl positiv als auch negativ sein kann.


    Ich bitte um Stellungnahme, Meinungen, Anregungen und Vorschlägen, wie ich mit meinem Orden möglichst subtil die Weltherrschaft an mich reißen kann. *hust*


    Liebe Grüße

    Name: Hugues de Payens


    Geburtsjahr: 1078


    Herkunft: Geboren im kleinen Dörfchen Payens, nahe Troyes


    Religion: Christlich (römisch-katholisch)


    Stand: Adlig


    Historische ID: Ja (im Rahmen der bekannten Quellen)


    Kurzer Hintergrund: Zum Ritter geschlagen, ehemals Herr von Montigny-Lagesse. Unternahm 1104 mit Graf Hugo von der Champagne eine Pilgerfahrt nach Jerusalem und blieb dort bis 1113, eher er zurückkehrte. 1114 unternahm er eine zweite Pilgerfahrt an Seite des Grafen ins Heilige Land.


    Gründete 1119 mit einigen anderen Rittern die Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem, kurz Armer-Ritter-Order oder auch Templerorden und wurde deren Großmeister. Entsagte sich all seiner weltlichen Titel und Besitztümer und reiste einige Jahre später wieder nach Europa. Dort rief er 1029 das Konzil von Troyes ein und gab dem Templerorden seine heutige Satzung und Form und eröffnete während der Reise mehrere Niederlassungen auf dem Weg, ehe er wieder nach Jeruselm zurückkehrte, um sein Amt als Großmeister des Templerordens auszuführen.


    Seine Frau ist mittlerweile verstorben. Mit ihr hat er vier Kinder: Gibuin, Thibaud, Herbert und Isabelle.


    Titel: Großmeister des Templerordens seit der Gründung 1119