Name: Helvis von Ramla
Geburtsjahr:11004
Stand: 2. Stand
Volk:Lateiner
Religion: Römisch-katholischeChristentum
Wohnort: Ibelin/Jerusalem
Familie:von Ramla Ibelin
Zusätze: Adlige vonJerusalem
Avatar: Michelle Dockery
Probepost
Sommer 1132
Helvis saß in ihren eigene Räumen und hatte ein Stickrahmen auf dem Schoss, neben ihr lag Balduin in seinem Bettchen, die Amme hatte ihn gerade gestillt und jetzt hatte sie ihren eigenen Sohn an der Brust, Balduins Milchbruder Lucas.
Hugo, ihr ältester Sohn saß auf dem Boden und spielte mit einem Holzpferd und einem kleinen Ritter und die beiden Mädchen saßen auch an ihren Stickrahmen.
Bei Stepahnie sah alles sehr ordentlich und gut aus, ihre Stickereien konnte man wirklich schon auf einem Tuch oder sogar an den Ärmeln ihrer Geschwistern sehen. Die Stickereien von Irmengard waren noch sehr ungelenk. Das kleine Mädchen kaute auf ihrer Lippe, so sehr war sie in ihre Arbeit vertieft und konzentriert.
Ihre große Schwester stupste sie an und schüttelte energisch den Kopf. „ Lass das Irmi, eine junge Dame macht das nicht das gibt Runzeln und du willst doch auch mal einen stolzen Ritter als Mann“
Für Stepahnie war es gerade großes Thema, stolze Ritter und heiraten.
Alle Kinder von Helvis und Balduin lernten lesen und schreiben, auch die Mädchen und somit verschlang Stepahnie gerade alles was sie an Liebeslyrik finden konnte. Ihre Mutter lies das zu den so brachte sie ihre Tochter dazu ihr Griechisch und Latein zu verbessern.
Die kleine Irmengard pieckste sich bei dem Stupser ihrer Schwester in den Finger und fing gleich an zu weinen und zu brüllen, sie machte immer ein heiden Theater wenn sie sich auch nur ganz leicht stieß und jetzt war es ein Weltuntergang.
„Uaaaaaaaaaa" heulte sie und benutze damit alle Höhenlagen ihrer jungen Stimme immer wieder auf und ab. Stephanie sah sie böse an und wollte schon etwas sagen als ihre Mutter beruhigend eingriff und ihre jüngste Tochter zu sich auf den Schoss zog und den kleinen blutenden Finger begutachte.
„ Ach du Schreck, was machen wir den da ich denke da muss der Medicus kommen und am besten bringt er auch gleich ein Messer mit.“
Irmingard verschluckte sich in ihrem Schrei und schnappte nach Luft aber es war augenblicklich still im Raum. Sie schniefte und die Tränen kullerten ihr noch über die Wangen aber sie steckte den Finger schnell in den Mund, lutschte kurz dran und streckte ihn dann ihrer Mutter entgegen.
„ Na siehst du, alles wieder gut“ Helvis pustete über den jetzt nicht mehr blutenden Finger und gab ihm einen Kuss „ Bis du mal einen schönen stattlichen Ritter heiratest ist das alles wieder weg, mein Häschen“ Sie gab auch noch ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirnund setze sie wieder auf den Boden.
„Geh zu Maria in die Küche und lass dir eines der süssen Teichen geben, das tröstet.“sagte sie liebevoll und schickte ihre kleine Tochter aus dem Raum.
Als das Kind aus dem Raum war sah sie zu Stephanie und ihre sanfteliebevolle Stimme von eben wurde etwas strenger. „ Du sollst deine Schwester nicht so maßregeln und erschrecken, sie ist nochvielzu klein dafür. Sie macht das schon ganz gut, zeig mir deineStickerei.“Das Mädchen zog einen Schmollmund, stand aber gehorsam auf und gab ihrer
Mutter das was sie gerade bestickte. Diese betrachtete die Arbeit ihre Tochter sehr genau, jeden auch nur kleinsten Fehler würde ihr auffallen aber es gab nichts zu bemängeln. Lächelnd und liebevollstolz sah sie das junge Mädchen an. „ Sehr schön meine große, ich bin sehr zufrieden mit dir. Ich frage mich ob ich dir schon erlauben soll ein neues Altartuch zu sticken, was meinst du würde dir das gefallen?“
Sofort erhellte sich das Gesicht der schmollenden Stephanie und sie fiel ihrer Mutter um den Hals.Wirklich, wirklich ich darf wirklich ein Altartuch sticken. Ja Mutter bitte, ich kann das ich schaffe das ganz sicher“. Ihre Wangen wurden ganz rot vor Aufregung.
Helvis lachte und strich ihr eine Locke hinter das Ohr „Ja sicher wir suchen später ein schönes Tuch aus ,jetzt setz dich und bring erstmals diese Arbeit zu ende.“
Sie nahm auch ihre Arbeit wieder auf und es kehrte wieder Ruhe in den Raum.